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Warzen – ein unangenehmes Thema

 

Gerade zur warmen Jahreszeit, wenn wir unsere Füße barfuß nur in Sandalen zeigen wollen oder auch sonst in der Freizeit, beim Sport, Baden oder  Sonnenanbeten: Warzen sehen unschön aus, teilweise schmerzen sie auch, sodass wir sie möglichst schnell wieder loswerden wollen.

 

Wir wollen Ihnen hier einige Informationen und Tipps zum Umgang mit Warzen geben. Selbstverständlich ersetzen sie nicht ein ausführliches Gespräch und Untersuchung in der Praxis – wenden Sie sich also im Bedarfsfall an uns!

 

Was sind Warzen?

 

Warzen sind in der Regel gutartige Wucherungen der Haut. Es handelt sich  um Infektionen mit Warzenviren, die weltweit vorkommen. Diese Viren verursachen an der betroffenen Hautstelle ein vermehrtes Zellwachstum, das ab einer bestimmten Größe dann als Warze für uns sichtbar wird.

 

Welche Warzen gibt es?

 

Man unterscheidet Warzen danach, wie sie aussehen und wo sie sich befinden.

 

Am häufigsten treten die sog. gewöhnlichen Warzen auf. Sie zeigen sich v.a. an Händen und Füßen und können von einer Person auf die andere übertragen werden. Die teils flachen, teils vorgewölbten, oberflächlich verhornenden oder zerklüfteten knotigen Gebilde können einzeln stehen oder auch miteinander zu größeren Warzen verschmelzen.

 

Plantarwarzen wachsen an unseren Fußsohlen und wölben sich kaum vor.

 

Unter ihnen wachsen die sog. Dornwarzen wie ein Dorn oder Zapfen nach innen und verursachen so Schmerzen beim Laufen.

 

Flache, plane Warzen und fadenförmige Warzen siedeln sich häufiger im Gesicht, am Hals oder Rumpf an.

 

Nur am Rande:

Zu diesen Warzensorten gehören nicht die Genitalwarzen. Die sog. Feigwarzen werden beim Geschlechtsverkehr übertragen und einige von ihnen können bei der Frau Gebärmutterhalskrebs und beim Mann das Peniscarcinom auslösen. Die Behandlung der Genitalwarzen gehört damit immer in die Hand des erfahrenen Facharztes.

 

Wie passiert’s?

 

Neben direktem Kontakt, also Berührung, kommen als Infektionswege v.a. Barfußlaufen in Schwimmbädern, Sporthallen und Sauna in Frage.

 

Wen betrifft’s?

 

Nahezu jeder Mensch kann sich im Laufe seines Lebens mit Warzenviren infizieren. Eine schlechte Abwehrlage des Organismus fördert immer das Auftreten von Warzen.

 

Was kann ich tun, wenn ich  mich angesteckt habe?

 

Es gibt mehrere Behandlungsformen, die abhängig von Größe und Art der Warze auch länger dauern können:

 

Meist beginnt der Patient selbst mit Warzenpflastern oder Tinkturen. Sie enthalten Wirkstoffe, die die Zellen der obersten Hornschicht ablösen. Wichtig ist dabei regelmäßige Anwendung und Wegrubbeln der erkrankten Haut z. B. mit einem Bimsstein, weil sonst nicht alle Warzenviren eliminiert werden und die Warze nach gewisser Zeit wieder auftritt.

 

Ein spezieller Lack enthält einerseits diesen Bestandteil, der die oberste Hautschicht aufweicht und zusätzlich einen zweiten Wirkstoff, der nun leichter eindringen kann und die Ausbreitung und Vermehrung der Warzenviren hemmt.

 

Vom Arzt kann die Warze auch vereist, gelasert oder operativ entfernt werden.

 

Auch homöopathische Heilmittel bringen immer wieder gute Behandlungserfolge.

 

Bisweilen hilft auch nur Abwarten, denn manchmal hat sich auch zwischenzeitlich das körpereigene Abwehrsystem gestärkt und wird alleine mit der Warze fertig.

 

Grundsätzliche Tipps zur Vorbeugung:

 

In öffentlichen Anstalten (Sauna, Bäder, Turnhalle und ähnliches) möglichst nicht barfuß laufen,

 

danach Füße desinfizieren,

 

 

 

Hände und Füße gut abtrocknen, auch die Zehenzwischenräume,

 

rissige Hautpartien (Hände und Füße!) mit fettreicher Creme pflegen,

 

Füße warm und trocken halten,

 

Warzen frühzeitig behandeln, damit ihre Ausbreitung verhindert wird.

 

 

 

 


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